Der Weg zu 2x Gold und 1x Bronze: Eine Erfolgsgeschichte aus dem Mentaltraining in München
Die Ausgangslage: Talent trifft auf Herausforderung

Seit Oktober 2021 arbeite ich mit Alina, einer herausragenden Nationalspielerin im Eisstockschießen, zusammen. Ihr Ziel war klar: Weltmeisterin werden. Doch trotz ihres bereits hohen sportlichen Niveaus stand sie vor neuen Herausforderungen. Der Wettkampfmodus wurde geändert, was für Alina eine besondere Schwierigkeit darstellte, da sie sich mit Veränderungen schwer tat. Zudem wollte sie nicht nur mental, sondern auch körperlich noch stärker werden.
Alina hatte Zweifel, ob sie ihre Leistung im neuen Modus abrufen konnte. Diese Unsicherheiten sind für viele Leistungssportler nicht ungewöhnlich – gerade wenn es um große Turniere geht, bei denen die mentale Belastung enorm hoch ist. Doch genau hier setzt mein Mentaltraining in München an: den Fokus auf die eigenen Stärken lenken, mit Druck umgehen lernen und gezielte Strategien entwickeln, um in entscheidenden Momenten Bestleistungen abzurufen.
Die Herausforderung: Druck, Selbstzweifel und neue Wettkampfbedingungen
Ein großes Hindernis war die Umstellung auf den neuen Wettkampfmodus. Veränderungen führen oft zu innerer Unruhe – ein Problem, mit dem sich viele Sportler identifizieren können. Alina war es gewohnt, unter bestimmten Bedingungen zu spielen. Dort konnte sie sich auf ihren Rhythmus, ihre Routinen und ihren Fokus verlassen. Die Umstellung führte dazu, dass sie begann an sich zu zweifeln.
Doch nicht nur die mentalen Herausforderungen waren entscheidend. Da im Eisstockschießen eine hohe Präzision und Kraftausdauer gefragt sind, war es essenziell, gezielt an der Kräftigung ihrer Rumpf- und Schultermuskulatur zu arbeiten. Die Kombination aus Mentaltraining und körperlichem Training spielte eine entscheidende Rolle in ihrer Vorbereitung.
Der Weg zur mentalen Stärke: Strategien und Methoden
Unser Coaching in München umfasste mehrere zentrale Bereiche:
Selbstbewusstsein und Identität stärken
Alina erkannte, dass ihre sportlichen Leistungen sie nicht definieren. Sie sagte selbst:

„Also ich glaube, mit so der wichtigste Punkt für mich - damals und auch jetzt - war der Moment, in dem ich erkannt habe, dass mich meine Leistungen halt einfach nicht definieren. Also ich habe mir da mal selber so einen Druck gemacht, dass ich den Titel holen will oder die Leistung hier abrufen will – nicht, weil ich einfach gut sein will, sondern weil ich mich so über meine Leistungen definiert habe und gesagt habe: Mein Wert ist davon abhängig. Und wenn man das mal begreift, dass – auch wenn ich jetzt nicht Europameisterin, deutsche Meisterin oder wenn ich jetzt einen Wettkampf habe, der total schlecht läuft – deshalb bin ich genauso viel wert und deshalb bin ich genauso gut. Einfach sich selber so gut zu kennen, dass man sagt: Okay, das war jetzt so, war schlecht, aber deshalb beeinflusst es mich als Mensch einfach nicht. Das war für mich einer der wichtigsten Punkte, wo ich gelernt habe und wo man dann auch mit einer ganz anderen Gelassenheit rangehen kann.“
Druck in positive Energie umwandeln Durch Atemtechniken, Visualisierungsübungen und gezieltes Fokustraining lernte Alina, sich nicht von äußeren Erwartungen unter Druck setzen zu lassen, sondern ihre Energie auf ihre eigene Leistung zu lenken.
Routinen für den neuen Wettkampfmodus entwickeln Ein strukturierter Ablauf vor jedem Wettkampf half ihr, sich in den neuen Bedingungen sicherer zu fühlen. Gemeinsam entwickelten wir Routinen, die ihr vor und während des Wettkampfs halfen, in einen optimalen Leistungszustand zu kommen.
Mentale Regeneration optimieren Neben intensiven Trainingseinheiten arbeiteten wir an Erholungsstrategien, um sicherzustellen, dass Alina mental frisch in ihre Wettkämpfe gehen konnte. Die richtige Ernährung, Entspannungstechniken und bewusste Pausen waren hier entscheidend.
Die körperliche Vorbereitung: Kraft als Erfolgsfaktor
Um die Schusskraft und Stabilität zu verbessern, setzten wir auf ein gezieltes Krafttraining, das vor allem auf die Rumpf- und Schultermuskulatur fokussiert war. Starke Schultern und ein stabiler Rumpf sorgen nicht nur für mehr Kontrolle über den Bewegungsablauf, sondern beugen auch Verletzungen vor.
Unsere Schwerpunkte:
Core-Training zur Stabilisierung der Körpermitte
Schulterkräftigung für mehr Kontrolle und Präzision
Explosivkrafttraining, um mehr Dynamik in den Wurf zu bringen
Diese Kombination aus mentaler und körperlicher Stärke machte den Unterschied – nicht nur auf dem Papier, sondern in der Praxis.
Der Wettkampf: Die Krönung der harten Arbeit
Nach monatelangem Training kam der Moment der Wahrheit: die Weltmeisterschaft. Alina konnte ihre mentale und körperliche Stärke abrufen – und das Ergebnis spricht für sich:
2x Mannschaftsgold und Einzel-Bronze nach spektakulärem Halbfinale

Besonders bemerkenswert war, wie sie mit dem knappen Halbfinale umging. Statt sich über die verpasste Chance auf Einzel-Gold zu ärgern, akzeptierte sie: „Ich bin richtig stolz auf mich, weil ich mich so gut auf mich konzentrieren konnte und immer an mich geglaubt habe. Auch im Halbfinale habe ich top gespielt, aber sie war in dem Moment einfach unschlagbar. Ich bin einfach richtig glücklich, dass ich alles so gut umsetzen konnte.“ Diese mentale Reife und Gelassenheit sind das Resultat eines langen Entwicklungsprozesses.
Fazit: Mentale Stärke ist trainierbar
Alinas Erfolgsgeschichte zeigt eindrucksvoll, dass Weltmeister nicht nur im Wettkampf entstehen, sondern in jedem einzelnen Training davor. Mentale Stärke ist kein angeborenes Talent, sondern das Ergebnis harter, gezielter Arbeit.
Möchtest du selbst lernen, wie du mit Druck umgehen kannst, deine mentale und körperliche Leistungsfähigkeit steigern kannst und in entscheidenden Momenten dein volles Potenzial abrufst?
Dann ist mein Mentaltraining in München genau das Richtige für dich! Ich helfe dir, deine Blockaden zu lösen, dein Mindset zu stärken und dein körperliches Training optimal auf deine Ziele abzustimmen.
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